SZ-Serie: Wasser bewegtDer Strom, der aus der Strömung kommt

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An der langen Leine: So sehen die Anlagen der Firma Energyminer aus.
An der langen Leine: So sehen die Anlagen der Firma Energyminer aus.
Energyminer (Simulation)

Die Kleinkraftwerke der Firma Energyminer nutzen die Fließgeschwindigkeit in Flüssen und kommen ohne Staustufe aus. Das Start-up aus Gröbenzell steht an der Schwelle zur Serienproduktion.

Von Stefan Salger, Gröbenzell, München

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Aus der Vogelperspektive wirkt es, als pflügten da unten drei Delfine durch den Rhein. So schnell, dass sie das Wasser aufwirbeln und weiße Gischt hinter sich herziehen. Weil es keine Delfine im längsten deutschen Fluss gibt und das Schaumschläger-Trio in einem seiner Nebenarme augenscheinlich auch nicht vom Fleck kommt, gibt es eine andere Erklärung: Bei Sankt Goar in Rheinland Pfalz sind neuartige Pilotanlagen eines Flusskraftwerks installiert worden. Im Herbst soll mit der Erweiterung zu einem Schwarm mit insgesamt 124 Modulen begonnen werden. Das reicht für die Versorgung von 465 Haushalten mit klimaneutralem Strom.

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