Olching:Smolinski mit neuer Hüfte

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Olching: Martin Smolinski, derzeit nicht einsatzfähiger Speedwayprofi aus Olching, vertreibt sich die Zeit als Kommentator für Eurosport.

Martin Smolinski, derzeit nicht einsatzfähiger Speedwayprofi aus Olching, vertreibt sich die Zeit als Kommentator für Eurosport.

(Foto: SR Speed Performance/oh)

Speedwayprofi will sich Zeit geben für die Gesundung, aber noch in diesem Jahr wieder auf seine Maschine steigen.

Von Heike A. Batzer, Olching

Martin Smolinski ist bereits wieder auf der Rennstrecke. Nicht als aktiver Speedwayfahrer, aber doch am Rande unter den Fans. So wie vorigen Sonntag beim Vier-Länder-Vergleichskampf in Neustadt an der Donau, wo er fleißig Autogramme schrieb. Der 37-Jährige war zuletzt an der Hüfte operiert worden. Das hatte dreieinhalb Stunden und damit "deutlich länger gedauert als geplant", erzählt er. Die Hüfte sei "gewaltig ramponiert gewesen und der Fuß war schon zwei Zentimeter kürzer". Smolinski hat nun einen neuen Hüftkopf und eine neue Hüftpfanne aus Keramik samt Titanschaft im Körper. "Es fühlt sich schon deutlich besser an als vor dem Eingriff", sagt der Olchinger Speedwayprofi über seinen aktuellen Gesundheitszustand. Sieben Tage nach der OP konnte er die Klinik wieder verlassen.

Der Speedwayfahrer weilt derzeit bei seiner Familie in Olching, anschließend geht es zur Reha nach Bad Füssing. Nebenbei kommentiert er Speedwayrennen auf Eurosport, zuletzt beim Grand Prix in Warschau. In Neustadt an der Donau war er selbst vor Ort. Mit etwas Wehmut, ist klar. "Natürlich wäre ich lieber selbst am Band gestanden", gibt er zu, aber ihm sei bewusst, dass er den medizinischen Eingriff nicht weiter aufschieben konnte. Seinem Körper will der 37-Jährige nun genügend Zeit für die Gesundung geben. Nach den vergangenen beiden Operationen, die nach einem Trainingsunfall im Jahr 2020 und nach einem Sturz bei einem Ligarennen in Polen im vergangenen Jahr notwendig geworden waren, habe er seinen Körper "extrem strapaziert", um schnell wieder auf sein Leistungsniveau zu kommen. Diesmal will er warten, bis der Körper "wieder hundertprozentig fit ist". Denn die Hüfte müsse "jetzt mindestens 25 Jahre halten". Einen festen Termin für eine Rückkehr will er sich deshalb nicht geben, fügt aber hinzu, dass er, wenn in der Reha alles gut laufe, "noch in diesem Jahr aufs Bike zurückkehren" möchte.

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