Germering:Was Senioren wissen müssen

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Annette Zaus (links) vom Sozialdienst Germering und Melanie Schillert, Mitarbeiterin der Germeringer Insel (Foto: Elisabeth Grossmann / oh)

Eine Infobörse stellt alle Angebote vor, die es für ältere Menschen in der Stadt gibt.

Von Elisabeth Grossmann, Germering

Senioren hätten vor allem ein großes Bedürfnis nach Informationen, sagt Melanie Schillert, Mitarbeiterin der Germeringer Insel. Ob zu Krankheitsbildern, finanziellen Unterstützungen, Hilfen für den Alltag, Seniorenaktivitäten oder Beratungen: Wissen spielt laut der Sozialpädagogin für Menschen im höheren Alter eine wichtige Rolle. Die Germeringer Insel, die die Veranstaltung organisiert, wolle alle Informationen, alle Angebote und das gesamte "geballte Wissen" für Senioren und deren Angehörige an einem Tag zusammengefasst zur Verfügung stellen. Aus dieser Idee entstand die Infobörse "Gut versorgt beim Älterwerden", die am Dienstag, 28. Mai, stattfindet (14 bis 17 Uhr, Mehrgenerationenhaus Zenja, Planegger Straße 9).

Verschiedene Projekte und Organisationen werden mit ihren Ständen vor Ort sein. Annette Zaus vom Sozialdienst Germering und Melanie Schillert hoffen, dass das Angebot gut angenommen wird und wünschen sich nicht nur, dass Betroffene ihre Informationslücken schließen können, sondern auch dass "nachhaltige Verbindungen zwischen allen Akteuren" entstehen. Diese Kontakte können unter anderem an den Ständen in Einzelgesprächen geknüpft werden. Die kleinen Vorträge, die zwischen 14 und 14.45 Uhr stattfinden, und die Infostände seien selbstverständlich interessant, genauso wichtig aber sei der Austausch zwischen Senioren und Organisationen.

Mehr Zulauf erhoffen sich die Veranstalter auch für Projekte wie den "Schülerservice für Senioren". Die Unterstützung, die Schülerinnen und Schüler für ältere Menschen bei praktischen Dingen wie dem Umgang mit dem Computer leisten können, oder der gesellige Kontakt zwischen Jung und Alt soll den Austausch unter den Generationen voranbringen. Mit Angeboten wie "Essen auf Rädern" oder "Hilfen im Alltag" sollen ältere Menschen informiert werden, wie sie ihr Leben trotz zunehmender Einschränkungen aufrechterhalten können. "Hilfen im Alltag bietet das an, was normalerweise Söhne und Töchter übernehmen. Zum Beispiel Rasenmähen oder Einkaufen." Die Infobörse deckt demnach alle Bereiche ab, die Senioren und ihre Angehörigen beschäftigen. "Die letzte Veranstaltung dieser Art war sehr gut besucht", sagt Annette Zaus. Diese Reichweite möchte das Team der Germeringer Insel erneut erreichen.

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