Bernhard Fischer nimmt sich am Nachmittag eine kurze Esspause. Dabei hat er seine Schaf- und Ziegenherde immer im Blick. Neben dem Wanderschäfer, der sich auf seinen Schäferstab mit dem Fanghaken stützt, liegen und stehen seine vier Hunde: Prinz, Speedy, Lilly und Kimba. Prinz springt plötzlich auf, ohne dass Fischer ein Kommando gegeben hat. Er läuft zu drei Schafen und hält sie davon ab, ins Kornfeld zu gehen. Die Tiere reagieren sofort, wenn Prinz auf sie zuläuft. „Das sind altdeutsche Hirtenhunde, die lernen das Schafehüten sehr schnell“, erklärt Fischer. „Die brauchen nur ein halbes Jahr Lehrzeit, die haben das im Blut.“ Sie sind seine Chefassistenten.
Tiere und VerkehrWollige Rasenmäher an der Autobahn
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An der Autobahn A99 bei Germering fressen die Tiere von Schäfer Bernhard Fischer die Gräser und das Gestrüpp der schwierig zu mähenden Böschungen.
Karl-Wilhelm GötteMit seinen Schafen und Ziegen sorgt Wanderschäfer Bernhard Fischer jeden Sommer dafür, dass die Böschungen an der A99 nicht zuwuchern. Warum diese Art der Landschaftspflege mühselig, aber auch erfüllend ist.
Von Karl-Wilhelm Götte, Germering
