Landwirtschaft:Bauern fühlen sich mit Saatkrähen alleingelassen

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Aussaat von Kürbispflanzen im Gebiet Germering. Der Landwirt versucht durch das Abdecken des Bodens mit Vogelschutznetzen die Saat vor Krähen zu schützen. (Foto: Bauernverband)

Vögel fressen vor allem Bio-Bauern die Felder leer. Kreisobmann Matthias Heitmayr sieht in Ausgleichszahlungen nur mittelfristig eine Lösung.

Von Ingrid Hügenell, Fürstenfeldbruck

"Die Saatkrähenproblematik im Landkreis nimmt weiter zu." Das behauptet der Kreisobmann des Bauernverbands, Matthias Heitmayr. Er untermauert das mit einem Foto, auf dem ein Feld in Germering zu sehen ist, auf dem Kürbisse ausgesät wurden. "Wenige Meter, nachdem das Sägerät die Samen ausgelegt hat, kommen bereits die Saatkrähen und versuchen die Kerne aus dem Boden zu picken", schreibt er. Der Landwirt versuche, den Boden mit Vogelschutznetzen abzudecken und die Saat so zu schützen. Doch das bedeute aber einen Mehraufwand im vierstelligen Euro-Bereich und zusätzlichen Zeitaufwand.

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