NaturschutzkriminalitätWenn Raubvögel selbst zu Opfern werden

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Der Rotmilan ist der drittgrößte heimische Greifvogel - nach Seeadler und Steinadler. 60 Prozent des Weltbestands an Rotmilanen brüten in Deutschland.
Der Rotmilan ist der drittgrößte heimische Greifvogel - nach Seeadler und Steinadler. 60 Prozent des Weltbestands an Rotmilanen brüten in Deutschland.
Ronald Wittek/Imago/imagebroker

Immer wieder werden Greifvögel vergiftet, wie kürzlich die beiden Rotmilane bei Olching. Das Problem ist nicht richtig in den Griff zu bekommen, auch weil der überwiegende Teil der Fälle gar nicht bekannt wird und die Täter unentdeckt bleiben.

Von Heike A. Batzer, Olching

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Der Rotmilan am Himmel ist gut zu erkennen. Elegant zieht er in großer Höhe seine Kreise. Durch seinen gegabelten Schwanz ist er besonders im Flug leicht von anderen Greifvögeln zu unterscheiden. Der Anblick der beiden Rotmilane, die neulich auf Olchinger Flur gefunden wurden, hatte so gar nichts von dieser bildlichen Anziehungskraft: Nah beieinander lagen sie an einem Gehölzrand des Zitzstaudengrabens zwischen Olching und Gröbenzell. Vergiftet.

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