Kaltenberger RitterturnierEine Feinstaubplakette für die Hexe

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Beim schier endlosen Umzug aller Darsteller und Gruppen über das weitläufige Gelände bei Geltendorf zeigt sich eine der Hexen von ihrer gewohnt garstigen Seite.
Beim schier endlosen Umzug aller Darsteller und Gruppen über das weitläufige Gelände bei Geltendorf zeigt sich eine der Hexen von ihrer gewohnt garstigen Seite. Johannes Simon

Zu Füßen des Wittelsbacher Schlosses bei Geltendorf  wird das Mittelalter seit 45 Jahren nicht nur gespielt, sondern gelebt. Ohne Handy und Kunstfaser. Ein Rundgang zeigt, dass es dennoch einige humorvolle  Zugeständnisse an die Moderne gibt.

Von Stefan Salger, Geltendorf/Landsberg am Lech

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Am Eingang bewachen drei mit Schwertern und Lanzen bewaffnete Recken in glänzenden Rüstungen und mit grimmiger Miene den Zugang zur Vergangenheit. Willkommen zur Zeitreise. Willkommen zu den Kaltenberger Ritterspielen. Am ersten der drei Veranstaltungswochenenden strömen Tausende Besucher auf das riesige Gelände, das vom Schloss überragt wird. Hausherr ist Luitpold Prinz von Bayern. Der Wittelsbacher ist Urenkel des letzten bayerischen Königs Ludwig III. sowie Chef der nach diesem benannten, eher weltlichen Brauerei. Er hat im Jahre 1980 das Ritterturnier „erfunden“. Bis heute schaut er gern vorbei, vorzugsweise in ziviler Kleidung, bestenfalls in Trachtenjacke. Das herrschaftliche Schloss im Geltendorfer Ortsteil mit seinen markanten Türmchen wurde von seinen Vorfahren im 13. Jahrhundert und damit in den letzten Ausläufern des Mittelalters erbaut.

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