Drogen aus dem Internet„Wie viele Kinder sollen denn noch daran sterben?“

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Die Anbieter von Forschungschemikalien sichern sich rechtlich ab, indem sie ihre Kunden dazu verpflichten, zu bestätigen, dass sie die Substanzen ausschließlich für die Forschung verwenden (Symbolbild).
Die Anbieter von Forschungschemikalien sichern sich rechtlich ab, indem sie ihre Kunden dazu verpflichten, zu bestätigen, dass sie die Substanzen ausschließlich für die Forschung verwenden (Symbolbild). monticello/IMAGO/Zoonar

Synthetische Drogen, sogenannte „Research Chemicals“, gelten als legale Alternative zu harten Substanzen – mit tödlichen Folgen. Konrad W. starb nach dem Konsum eines solchen Mittels. Seine Mutter spricht nun über den Verlust – und eine Gefahr, die sich ausbreitet.

Von Florian J. Haamann, Fürstenfeldbruck

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Es ist der Morgen des 24. Oktobers 2024, als ein Telefonanruf das Leben von Elisabeth W. radikal aus der Bahn wirft. Schon wieder. Am Telefon ein Arzt des Klinikums Fürstenfeldbruck. Ihr Sohn Konrad ist tot. Gestorben an einer Überdosis, wie sich bei der Obduktion herausstellen wird. Damit ist er eines von sieben Todesopfern, die zwischen September 2024 und Februar 2025 alleine in Bayern nach dem Konsum sogenannter „Research Chemicals“ – Forschungschemikalien – gestorben sind.

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