Während der Pogromnacht vom 9. November 1938 wurden im Landkreis Fürstenfeldbruck drei Männer von der Polizei im Amtsgefängnis Fürstenfeldbruck eingesperrt: Berthold Lehmann aus Bruck, Simon Erlanger aus Gröbenzell und Alfred Rosenberger aus Esting. Im gleichen Monat schloss Gretl Bauer das jüdische Kinderheim in Neu-Esting. „Kreis Fürstenfeldbruck judenfrei“, meldete die Brucker NSDAP daraufhin.
Nach der Pogromnacht von 1938Als die Nazis den Kreis Fürstenfeldbruck für „judenfrei“ erklären
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Im Landkreis Fürstenfeldbruck werden am 9. November 1938 drei Männer abgeholt und eingesperrt. Die geringe Opferzahl lag daran, dass nur etwa 30 jüdische Menschen im Landkreis lebten.
Von Peter Bierl, Fürstenfeldbruck
