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Raumsituation:Arbeitskreis soll für Allings Jugend planen

Nachdem in Alling die Landjugend und die Junge Mannschaft (JM) wegen der Aus- und Umbauarbeiten von Rathaus und Alter Schule mit Zwischenbau ihre Treffs verloren hatten, gab es keine Ersatzunterkünfte. Nun zeichnet sich jedoch eine Lösung zumindest für die JM ab, die nach Auflösung des Dachverbandes ihre Heimstatt "Living Room" nannte. Weil die Musikschule ihren großen Raum im Gewerbegebiet am Hartholz räumt und dort in einen kleineren umzieht, wird Platz für die Jugendgruppe. In dem Gebäude, dessen Obergeschoß als Asylbewerberunterkunft genutzt wird, sind im Parterre bereits die Blasmusik Alling sowie der Veteranen- und Soldatenverein untergebracht. Ohne Treffpunkt ist nun noch die Landjugend, die voraussichtlich nach Fertigstellung des neuen Kinderhauses in einen Kellerraum einziehen soll. Unlängst hatte Bürgermeister Stefan Joachimsthaler (CSU) vorgeschlagen, eventuell mit zwei oder drei Containern eine Zwischenlösung zu schaffen. "Als Standort kann ich mir im Ecke des Parkbereiches am Sportgelände vorstellen", sagte er. Die Nähe zum TSV-Heim mit Toiletten sei ein Vorteil, allerdings müsse man die Kosten noch prüfen. Martina Nigl (Allinger Bürgervereinigung) wies jedoch darauf hin, dass man es mit unterschiedlichen Jugendgruppen zu tun habe und man die Tennishütte unweit davon in die Überlegung einbeziehen könnte. Hans Schröder sprach sich für ein "gesamtheitliche Lösung" aus, denn manche Jugendlichen seien in keiner der beiden Gruppen organisiert. "Ein Betreuungskonzept für die nächsten Jahre zu erarbeiten, ist wichtig", riet der Sprecher der ABV. Simone Stenzer (FW) brachte die Überlegung ein, langfristig die Jugendbetreuung zusammenzuführen, zum Beispiel auch mit dem Skaterpark. Dem Antrag von Hans Friedl (FW) wurde zugestimmt, dem Arbeitskreis Jugend die Planung zu überlassen.

© SZ vom 22.12.2020 / mann
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