Eine neue Radwegeverbindung gibt es nun zwischen Unterschweinbach und Oberweikertshofen. Stellvertretende Landrätin Frau Martina Drechsler hat gemeinsam mit Bürgermeister Martin Obermeier den rund einen halben Kilometer langen Abschnitt des Geh- und Radwegs zwischen Unterschweinbach und Oberweikertshofen für den Verkehr freigegeben.
Entsprechend der Vorgaben im bestehenden Radverkehrsnetz des Landkreises ist dies der erste von drei Bauabschnitten für einen durchgehenden Geh- und Radweg bis nach Wenigmünchen. Von dort besteht eine Radwegverbindung in den Landkreis Dachau nach Ebertshausen.
Viele Menschen haben während der Corona-Pandemie das Radfahren für sich entdeckt. „Dieser Entwicklung wurde mit dem Bau dieses Geh- und Radwegs Rechnung getragen“, heißt es in der Mitteilung der Kreisbehörde. Der Weg könne als Verbindung zum Ortszentrum Unterschweinbach, zum Kindergarten und zur Schule sowie zu Einkaufsmöglichkeiten und Freizeiteinrichtungen genutzt werden. Auch für Fußgänger und Freizeitradler sei er ein echter Gewinn.
Der Bau des zweiten Bauabschnitts bis nach Waltenhofen ist für das kommende Jahr vorgesehen. Der zweieinhalb Meter breite Radweg entlang der Kreisstraße FFB2 wurde durch den Landkreis Fürstenfeldbruck geplant und ausgeschrieben. Bisher gab es keine Geh- und Radwegverbindung von Oberweikertshofen nach Unterschweinbach. Zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse auf der Fahrbahn und zur Erhöhung der Verkehrssicherheit des Fuß- und Radverkehrs erfolgte der Bau des Geh- und Radweges nördlich der FFB2.
Parallel zum Geh- und Radwegbau wurde die Kreisstraße FFB2 im Teilausbau ertüchtigt. Der gesamte Bereich entsprach insbesondere wegen der geringen Stärke der Asphaltschichten nicht den heutigen Anforderungen. Für die Maßnahme war umfangreicher Grunderwerb notwendig, der durch die Gemeinde Egenhofen realisiert worden ist. Die Bau- und Grunderwerbskosten des rund 0,5 Kilometer langen Geh- und Radweges und des Teilausbaus der Kreisstraße FFB2 werden voraussichtlich etwa 380 000 Euro betragen. Eine Bezuschussung stellte die Regierung von Oberbayern per Bescheid in Höhe von 218 000 Euro in Aussicht.

