Puchheim:Siedlung wird wird legalisiert

Häuser in Puchheim sollen in die Bauplanung aufgenommen werden

In den Nachkriegsjahren hat sich mitten in den Wiesen eine kleine Siedlung an der Blumenstraße in Puchheim entwickelt. Im Laufe der Jahrzehnte wurden Neu-, Um- und Anbauten genehmigt, aber 2017 der Bau eines Einfamilienhauses und eines Geräteschuppens von der Stadt abgelehnt. Einige der Gebäude sind alt und mehr oder weniger sanierungsbedürftig, sie entsprechen nicht mehr heutigen Standards. Der Stadtentwicklungsreferent Jean-Marie Leone (SPD) hat auf Bitten der Bewohner beantragt, dass die Splittersiedlung in die Bauleitplanung Puchheims einbezogen wird. Das Ziel sei eine "kompatible, dauerhafte und rechtlich einwandfreie Lösung", die es ermöglicht, die Häuser zu sanieren oder auch abzureißen und neu zu bauen. Am Dienstag stellte Leone seinen Antrag im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vor, Widerspruch kam lediglich von Thomas Hofschuster (CSU), der darauf hinwies, dass Gebäude in ähnlichem Zustand auch in anderen Teilen der Stadt existierten. Bürgermeister Norbert Seidl (SPD) wies seinen Stellvertreter daraufhin, dass es sich um einen konkreten Antrag handelte. Das Gremium votierte für Leones Vorschlag, das Bauamt einen Vorschlag ausarbeiten zu lassen.

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