Puchheim:Greensill-Debakel weiter unaufgeklärt

Die Aufarbeitung der Geldanlage der Stadt Puchheim bei der insolventen Greensill Bank AG ist weiterhin nicht abgeschlossen. Zwei Millionen Euro hat die Kommune dabei verloren, unklar ist, wer dafür die Verantwortung trägt. Mitte Juni hatte der Stadtrat nach längeren Debatten beschlossen, die Geldanlage durch eine unabhängige Rechtsanwaltskanzlei sowie den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband prüfen zu lassen. Auch die Rolle der beteiligten Finanzagentur sollte dabei unter die Lupe genommen werden. Die Ergebnisse dieser Prüfungen liegen derzeit aber noch nicht vollständig vor, teilte die Pressesprecherin der Stadt am Mittwoch mit, und Details aus dem laufenden Verfahren könne man nicht veröffentlichen. Eine umfassende Bewertung der Affäre werde deshalb erst im ersten Quartal 2022 erfolgen. Im Insolvenzverfahren der Greensill wird die Stadt gemeinsam mit anderen betroffenen Kommunen anwaltlich vertreten, rasche Ergebnisse sind dabei nicht zu erwarten.

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