Olching:Zwei Kinder von Auto erfasst

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Olching: Zwei Kinder sind bei einem Unfall an dieser Bushaltestelle in der Olchinger Feursstraße schwer verletzt worden.

Zwei Kinder sind bei einem Unfall an dieser Bushaltestelle in der Olchinger Feursstraße schwer verletzt worden.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Die beiden Elfjährigen werden bei Unfall schwer verletzt

Von Heike A. Batzer, Olching

Zwei elfjährige Kinder sind am Montag in Olching von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden. Die beiden waren gegen 17.40 Uhr an der Ecke Feurs-/Ferdinandstraße aus einem Linienbus gestiegen. Der Bus setzte seine Fahrt in Richtung Ortsmitte fort und mehrere Fahrzeuge passierten die Haltestelle, als die Kinder über die Fahrbahn liefen, ohne auf den Gegenverkehr zu achten. Sie wurden vom Auto einer 46-jährigen Gröbenzellerin erfasst und in den angrenzenden Grünstreifen geschleudert. Dabei zogen sie sich schwere, allerdings keine lebensbedrohlichen Verletzungen zu. Die Autofahrerin erlitt einen Schock.

Die "unsichere Situation" an der Haltestelle wurde nach Angaben von Ewald Zachmann, Vorsitzender der FWO-Fraktion im Stadtrat, bereits wiederholt vor allem von älteren Nutzern der Buslinien moniert. Diese müssten die viel befahrene Feursstraße überqueren, um zu der von mehreren Buslinien angefahrenen Haltestelle oder von dort in das gegenüberliegende Wohngebiet mit Dienst- und Einkaufscenter zu gelangen. "Diese Gefahrenquelle muss schleunigst entschärft werden", fordert Zachmann in einer ersten Reaktion auf den Unfall mit den beiden Kindern.

Bürgermeister Andreas Magg (SPD) bringt als vorübergehende Lösung eine Bedarfsampel ins Spiel, "die zunächst testweise und kurzfristig eingerichtet werden könnte". Bereits vor einiger Zeit hatte die Stadt nach Möglichkeiten gesucht, die laut Magg jedoch "bisher nicht rechtssicher umsetzbar waren". Nach Abstimmung mit der Aufsichtsbehörde im Landratsamt gilt zumindest Tempo 30 über den Haltestellenbereich hinaus. Eine Mittelinsel gilt wegen der beengten Platzverhältnisse aber als nicht umsetzbar und für einen Zebrastreifen gibt es strenge rechtliche Vorgaben. Nun hat die Stadt erneut Verkehrszählungen in Auftrag gegeben. "Es soll nun endgültig eine Lösung gefunden werden", betont Magg.

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