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Olching:Olching fördert E-Mobilität

Damit mehr Menschen auf die mutmaßlich umweltfreundlichere E-Mobilität umsteigen, bedarf es erheblich mehr Lademöglichkeiten für die mit Strom betriebenen Fahrzeuge. Die Olchinger Stadträte haben deshalb unlängst eine Sondernutzungsrichtlinie für den weiteren Ausbau von E-Ladesäulen in ihrem Stadtgebiet beschlossen. Sie soll privaten Investoren den eigenverantwortlichen Ausbau öffentlicher E-Ladesäulen ermöglichen, indem das Erlaubnisverfahren vereinfacht und die Verteilung über das Stadtgebiet gesteuert wird. Die neue Richtlinie erleichtert es auch, eine Lademöglichkeit für das neue Elektro-Fahrzeug in der privaten Garage oder dem reservierten Kfz-Stellplatz zu installieren.

Wenn öffentliche Flächen tangiert werden, soll laut einer Mitteilung aus dem Rathaus auch hier das Erlaubnisverfahren vereinfacht und nach allgemeingültigen Kriterien entschieden werden. Bei privaten Stellplätzen gelte es zu regeln, dass keine Stromkabel über Gehwege zu Beeinträchtigungen für die Allgemeinheit führen. Für derartige Probleme gibt es einen Leitfaden für geeignete Standorte. Hinweise dazu sowie andere wertvolle Tipps gibt es auf der Website der Stadt im neu eingerichteten Bereich "Elektromobilität"; dieser soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Dort gibt es Anträge für eine Sondernutzungserlaubnis für Elektro-Ladesäulen sowie weitere Informationen rund um die E-Mobilität.

© SZ vom 16.02.2021 / alin
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