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Olching:Geringe Emissionen

Dioxine und Furane liegen unterhalb der Nachweisgrenze: Blick in einen der drei Müllöfen.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Landesamt legt Prüfbericht für Müllverbrennung Geiselbullach vor

In zwei von drei Öfen verbrennt das Abfallheizkraftwerk im Olchinger Stadtteil Geiselbullach üblicherweise Müll. Wie viele Schadstoffe dabei freigesetzt werden und ob sich der Betreiber, das Gemeinsame Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft (GfA), an die gesetzlichen Grenzwerte hält, überprüft einmal im Jahr das bayerische Landesamt für Umwelt. Dieses hat in seinem Prüfbericht für das Jahr 2018 keine Mängel feststellen können. Die aktuellen Daten hat das GfA pflichtgemäß auf seiner Homepage veröffentlicht.

Einer der drei Verbrennungsöfen mit sechs Tonnen Fassungsvermögen steht bereit, wenn einer der anderen Öfen ausfallen sollte oder die Kapazität des zu verbrennenden Mülls sich erhöht. Von der in den beiden je fast sieben Tonnen fassenden Öfen erzeugten Wärme profitieren zum einen die Olchinger durch die Fernwärme, zum anderen wird Strom erzeugt und in das Netz der Stadtwerke Fürstenfeldbruck eingespeist. Wie bei jeder Verbrennung, entstehen auch in den Müllöfen Schadstoffe, deren Emission ständig überwacht wird. Der Prüfbericht weist für 2018 aus, dass alle Grenzwerte eingehalten und teilweise deutlich unterschritten wurden. Bei den hochgiftigen Dioxinen und Furanen sei nicht einmal die Nachweisgrenze erreicht worden, heißt es. Deutliche, aber wenig überraschende Werte gab es beim Stickoxid und beim Schwefeldioxid. Zu vernachlässigen sind auch die Staubwerte, die im Jahresmittel unter 0,1 Milligramm pro Kubikmeter Abgas liegen. Im Vergleich der vergangenen Jahre ist kein Emissionswert auffällig. Alle Berichte sowie die Basisinformationen über das Müllkraftwerk sind auf der Homepage www.gfa-online.com/daten.html zu finden. Interessierte Bürger können die Berichte beim GfA einsehen. Außerdem werden sie auf Wunsch zugeschickt (Telefon 08142/28 6741).

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