Die Tiefbohrung für das Geothermie-Projekt des gemeinsamen Kommunalunternehmens für Abfallwirtschaft (GfA) der Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau hat begonnen. Die Projektverantwortlichen hoffen, im März auf heißes Wasser zu stoßen, das den Berechnungen nach 73 Grad heiß sein sollte, teilt GfA-Geschäftsführer Thomas König mit.
Die geplante Geothermieanlage auf dem Gelände der Müllverbrennungsanlage in Geiselbullach soll eine Leistung von mehr als zehn Megawatt haben. Schon jetzt ist das Energiewende-Projekt vorbildlich: Die Bohranlage wird vollständig mit klimaneutralem Strom der GfA betrieben und das sogenannte Bohrklein regional entsorgt oder verwertet.

