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Olching:CSU fordert gerechte Vergabe von Wohnungen

Die CSU-Fraktion im Olchinger Stadtrat kritisiert die "eher undurchsichtige" Vergabe städtischer Wohnungen und blickt dabei auf die bevorstehende Fertigstellung von 30 Einheiten an der Münchner Straße - am sogenannten Großen Berg. Die Fraktion fordert deshalb von Bürgermeister Andreas Magg (SPD), "aktuelle Richtlinien für die Vergabe der städtischen Wohnungen (mit und ohne Sozialbindung) zu erarbeiten und dem Stadtrat zur Entscheidung vorzulegen." Die CSU macht sich dafür stark, Olchingern, die sich am freien Markt keine Wohnung leisten können, Wohnraum zu angemessener Miete zur Verfügung zu stellen und denkt dabei auch an "qualifizierte haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in nicht städtischen gemeinnützigen Einrichtungen". Die Antragsteller, die CSU-Stadträte Maximilian Gigl und Lorenz Widmann, erinnern daran, dass die städtischen Wohnungen aus den Steuern aller Bürger mitfinanziert würden und nicht nur, wie ihrer Meinung nach bisher geschehen, speziell als Wohnungen für städtische Bedienstete gefördert worden wären. "Die Erzieherinnen und Erzieher in den Kitas gemeinnütziger Träger sind für Olching genauso unverzichtbar wie die in den städtischen Einrichtungen. Wir brauchen auch Feuerwehrleute, die uns schützen", schreiben Gigl und Widmann.

© SZ vom 19.01.2021 / kwg
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