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Olching:Breitbandangebot wird günstiger

Im Verfahren zum Breitbandausbau legt die Telekom der Stadt Olching nun ein günstigeres Angebot vor. Ob es angenommen wird, darüber berät der Hauptausschuss an diesem Donnerstag.

Mit dem Breitbandausbau will die Stadt die Gebiete anbinden, die derzeit nur über schlechte Internetverbindungen verfügen, wie das Graßlfinger Moos und Teile Estings. Bereits 2017 hatte sich die Stadt für ein entsprechendes Förderprogramm beworben. 650 000 Euro sollte der Ausbau kosten, 130 000 Euro wollte die Stadt als Eigenanteil beisteuern. In der Ausschreibung gab jedoch nur die Telekom ein Angebot ab. Das lag mit 1,7 Millionen Euro deutlich über den veranschlagten Kosten. Nachverhandlungen lehnte das Unternehmen ab. Im Mai wollte der Stadtrat das Verfahren beenden, auf Bitten der Bürger wurde die Entscheidung jedoch ausgesetzt. Stattdessen versprach Bürgermeister Andreas Magg (SPD), weitere Optionen auszuloten.

Seitdem habe sich die Kommune beraten lassen, erklärt Sonja Weyland, Leiterin der Wirtschaftsförderung. Magg schrieb zudem einen offenen Brief an die Telekom, in dem er ein Gespräch sowie ein neues Angebot forderte. Daraufhin legte die Telekom das günstigere Angebot vor. Auch ein Gesprächstermin wurde angesetzt, dieser werde jedoch erst nach der Sitzung stattfinden, so Weyland.

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