In einem Olchinger Café sitzt die Autorin Concetta Tatti. An ihrem Tisch fehlt ein Stuhl, damit der E-Rollstuhl Platz hat. Neben der Olchingerin liegt ein Bild mit aufgehender Sonne. Malen ist eine ihrer Leidenschaften. Ihre Assistentin sitzt am Nebentisch und liest. Wenn Tatti sie braucht, ruft sie sie herbei. Sie benötigt Unterstützung – wann und wie, bestimmt sie selbst. Später wird sie sagen, wie wichtig ihr das ist.
Leben mit Behinderung„Warum traut man uns nicht zu, selbst über unser Tempo zu entscheiden?“
Lesezeit: 4 Min.

Die Olchinger Autorin Concetta Tatti lebt mit einer seltenen Krankheit und ist auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Buch „Briefe an die Welt“ schreibt sie über Diskriminierung und Bevormundung – und wie man sie überwindet.
Von Patrizia Steipe, Olching
