Kultur:Weltpremiere an der Neuen Bühne

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Mit dem Gastspiel "Der Fänger" von und mit Frank Piotraschke geht die Neue Bühne Bruck in die neue Spielzeit. (Foto: Volker Derlath)

Das Theater startet in seine Herbstspielzeit. Und inszeniert einen Roman der Fürstenfeldbrucker Autorin Theresa Hannig.

Von Florian J. Haamann, Fürstenfeldbruck

Mit einem Gastspiel aus München startet die Neue Bühne Bruck in die anstehende Herbstspielzeit. Ganz fremd ist die Produktion "Der Fänger" allerdings nicht, der Autor des Textes, Frank Piotraschke, der das Einpersonenstück auch selbst spielt, hat an der Neuen Bühne schon mehrfach inszeniert, unter anderem "Der Vorname" und "Der Hässliche". "Der Fänger" erzählt von einem ehemaligen Akrobaten, der an einem ominösen Jahrestag seine Varietévergangenheit wieder aufleben lässt. Zu Tage kommen dabei gefährliche Zeiten, ein tiefliegendes Geheimnis, ein schrecklicher Verrat und eine verbotene Liebe. Premiere hat das Stück in Fürstenfeldbruck am 30. September.

König und Meister

Auf gar keinen Fall sollten Theaterfans sich die zweite Inszenierung der Saison entgehen lassen. Dafür hat sich die Neue Bühne den Roman "König und Meister" der Fürstenfeldbrucker Autorin Theresa Hannig ausgesucht. Die Theaterfassung hat Hannig gemeinsam mit der Schauspielerin Christina Schmiedel für die Neue Bühne erarbeitet, eine echte Weltpremiere aus Fürstenfeldbruck in Fürstenfeldbruck also. In dem Thriller geht Ada nach einem Autounfall auf die Suche nach dem Geheimnis ihres Vaters, der Koma liegt. Dabei geht es um einen verbrannten Mann, Spuren aus der Vergangenheit - und Walnüsse. Zu sehen ist die Inszenierung am 21. Oktober.

Als drittes Stück ist dann ab dem 18. November noch eine Inszenierung der "Drei Schwestern" angesetzt, in einer Bearbeitung von Ian de Toffoli nach dem Original von Anton Tschechow.

Die Neue Bühne lädt die Brucker aber nicht nur dazu sein, das Geschehen im Theater zu beobachten sondern sucht aktuell auch nach neuen Mitgliedern. Konkret wird Unterstützung für die Arbeit hinter den Kulissen gesucht. Theatererfahrung ist von Vorteil, aber kein Muss. Interessierte können sich per Mail an info@buehne-bruck.de melden.

Passend zur neuen Spielzeit hat die Neue Bühne außerdem ein neues Logo entwickelt und ihre Webseite umgestaltet. Dort ist alles etwas moderner und vor allem benutzerfreundlicher. Neu ist auch, dass über die Homepage künftig Gutscheine für die verschiedenen Produktionen gekauft werden können. Der Eintritt kostet bei allen Aufführungen 17 Euro, ermäßigt neun Euro. Außerdem bietet die Neue Bühne neu ein Solidaritätsticket ab 25 Euro an, mit dem die Besucher die Arbeit des Theaters zusätzlich unterstützen können.

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