Nationalsozialismus:Fluchtpunkt Río de la Plata

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Wer Alfredo Kahn war, haben die Schüler in ihrem Projekt recherchiert. (Foto: Johannes Simon)

Schüler der Fachoberschule Fürstenfeldbruck erforschen das Leben von Deutschen, die während der Naziherrschaft nach Argentinien ins Exil gehen. Das interessiert auch den bayerischen Antisemitismusbeauftragten.

Von Matthias Weigand, Fürstenfeldbruck

Was sind das für Menschen, die nach Argentinien flüchten? Sind alle Nazis gewesen oder gab es vielleicht noch andere Gründe, Deutschland zu verlassen? Fragen wie diese und noch viele weitere dieser Art haben sich die Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen der Fachoberschule Fürstenfeldbruck in einem ganz besonderen Projekt gestellt: "Wir wollten forschen, an die Personen erinnern, und wir wollten Brücken bauen zwischen hier und dort, zwischen gestern und heute und zwischen unseren Schülern uns Spezialisten", beschreibt Lehrer Fedor Pellmann die Zielsetzung seines Seminars mit dem Titel "Exil am Río de la Plata". Im Mittelpunkt der Forschungsarbeit: sechs deutschsprachige Personen, die vor den Nationalsozialisten nach Argentinien flüchteten. Bei den durchaus aufwendigen Recherchen waren die Schüler freilich nicht auf sich gestellt. Sie erhielten Unterstützung von Wissenschaftlern. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden in einer Ausstellung in der Schule präsentiert.

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