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Nach Insolvenz:Unerreichbarer Geschäftsführer

Olchinger Häuslebauer müssen weiter auf Lösung warten

Die jungen Familien, die auf die Fertigstellung ihrer Häuser am Olchinger Schwaigfeld warten, haben noch nichts vom neuen alleinigen Geschäftsführer des Immobilienzentrums Fürstenfeldbruck gehört. Es handelt um den Münchner Architekten Sebastian Schumann, der die Häuser auch geplant hat. Er gehört schon seit 2006 zur Immobilienzentrums-Gruppe und war seit 2016 Geschäftsführer des Immobilienzentrums Fürstenfeldbruck, seit 2017 zusammen mit Reinhard Griebl.

Griebl ist auch Geschäftsführer des IZ Regensburg. Die Olchinger Bauherren haben ihre Verträge mit dem IZ Fürstenfeldbruck und der Baufirma Siwo-Bau geschlossen. Die Siwo-Bau ist nun in der Insolvenz, und 19 Familien wissen nicht, ob und wann sie in ihre Häuser einziehen können, die teilweise erst im Rohbau fertig sind. Ihnen drohen dramatische finanzielle Verluste.

Das IZ Regensburg, obwohl vielfältig mit den beiden anderen Firmen verflochten, will keine Verantwortung übernehmen. Griebl ist nach eigener Aussage seit April nicht mehr Geschäftsführer des IZ Fürstenfeldbruck, rät Schumann aber dazu, für die Häuslebauer eine verträgliche Lösung zu finden. Das IZ Regensburg ist in den Bestechungsskandal um den früheren Regensburger OB Joachim Wolbergs (SPD) verstrickt. Der Münchner Architekt Schumann war bisher auch für die Süddeutsche Zeitung nicht zu erreichen. Er hat sich nach Informationen der SZ seit Freitag auch nicht bei den Olchinger Bauherren gemeldet. Diese hängen also weiter in der Luft und bangen.

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