Ziemlich genau zehn Monate nach der Tat hat die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck den Verursacher des Brandes einer Mehrzweckhalle in Moorenweis ermittelt. Bei dem Feuer in der Halle am 26. Oktober vergangenen Jahres entstand ein Schaden im sechsstelligen Bereich. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Schnell war klar, dass es sich um Brandstiftung handelte, offenbar hatten in einen Müllcontainer geworfene Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst, Reste davon konnten noch gefunden werden.
Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord am Mittwoch mitteilte, konnte nach intensiven Ermittlungen ein Tatverdächtiger ermittelt werden. Bei dem Zündler soll es sich um ein strafunmündiges Kind aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck handeln. Der Minderjährige steht im Verdacht, eine neben der Mehrzweckhalle stehende Mülltonne angezündet zu haben, von der aus das Feuer auf die Halle übergegriffen hat, und dann geflüchtet sein. Wegen des jungen Alters des Verdächtigen kann gegen ihn allerdings kein Strafverfahren wegen Brandstiftung geführt werden, teilt die Polizei weiter mit.

