Mittelstetten:Raser im Oberdorf

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Mittelstetten: Wegen der Corona-Pandemie leitet Mittelstettens Rathauschef Franz Ostermeier (vorne) seine erste Bürgerversammlung verspätet.

Wegen der Corona-Pandemie leitet Mittelstettens Rathauschef Franz Ostermeier (vorne) seine erste Bürgerversammlung verspätet.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Die Bürgerversammlung bringt Probleme in Mittelstetten ans Licht: Schnellfahrer und volle Gullys

Von Manfred Amann, Mittelstetten

Die erste Bürgerversammlung nach der Corona-Pause in Mittelstetten und die erste vom neuen Bürgermeister überhaupt ist mit etwa 80 Besuchern im Gasthof zur Post gut besucht und laut Rathauschef Franz Ostermeier (WUG) "für mich sehr angenehm" gewesen. In seinem Bericht informierte er unter anderem über "gute Fortschritte beim Entwicklungskonzept für die Gemeinde". Über den Zwischenbericht und das weitere Vorgehen werde der Gemeinderat im Rahmen einer Klausurtagung diskutieren und das Ergebnis danach den Bürgern vorstellen.

Für den entlang der B 2 geplanten Radweg sei es der Gemeinde gelungen, zwei Grundstücke zu erwerben, die man Eigentümern zum Tausch anbieten wolle, auf deren Fläche die Trasse verlaufen soll, erklärte der Gemeindechef. Gespräche mit Eigentümern auf Hattenhofener Flur seien anberaumt. In der Aussprache monierte ein Bürger, dass Gullys bei Starkregen schnell verstopft seien, weil diese seit Jahren nicht mehr gereinigt worden seien. Der Bauhof habe die Gullys sehr wohl im Blick, sagte dazu Obermeier. Wenn Landwirte Stroh oder Heu einführen, komme schon es vor, dass Anschwemmungen von Büscheln den Abfluss beeinträchtigten.

Kritisiert wurden "Raser im Oberdorf", insbesondere Busse und Schwerlaster seien zu schnell dran. Mit den Busunternehmen könne man reden, sagte Ostermeier, schwierig sei es jedoch, die Fahrer von Lastern zum langsameren Fahren zu bewegen. Als Möglichkeit käme eine Verkehrsinsel in Frage, die koste aber viel Geld, das absehbar jedoch nicht zur Verfügung stehe. Allgemein scheint in den Dörfern zu schnell gefahren zu werden. 90 Prozent der Raser seien Einheimische, meinte dazu der Gemeindechef, woraufhin ein Besucher einwarf, dass so mancher Autolenker "beratungsresistent" sei.

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