Mittlerweile fehle es ihm an der Spritzigkeit, räumt Michael Schrodi ein. Nicht im Bundestag, wo er sein Temperament im vergangenen Jahr kaum zu zügeln wusste und dafür auch bestraft wurde. Sondern als Mitglied der Fußballmannschaft FC Bundestag, mit der der 47-Jährige im vergangenen Jahr die Europameisterschaft der Parlamentarier in der Schweiz bestritt. Zum Wunder von Bern in zweiter Auflage reichte es bekanntlich nicht – Deutschland wurde Dritter, den Titel holten sich die Politiker aus Finnland. Aber zumindest darf man Schrodi als Helden von Bern feiern, wenn er von seinen Blessuren erzählt, die er nach dem Spiel behandeln lassen musste. „Ich weiß immer noch, wie man einen Elfer rausholt“, erzählt er beim Hintergrundgespräch in der Redaktion der Fürstenfeldbrucker SZ. Er sei am meisten von allen gefoult worden.
Mitten in FürstenfeldbruckDer Held von Bern
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