Der Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ist bei einem Festakt der Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern an 121 Absolventen der IHK-Fortbildungen verliehen worden. Darunter waren auch drei aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck.
Etwa 6000 Teilnehmer haben ihre Fortbildung in einer der 70 Fachrichtungen erfolgreich beendet. Die beliebtesten Abschlüsse waren Wirtschaftsfachwirte, Industriemeister Metall, Handelsfachwirte, Technische Betriebswirte und Technische Fachwirte. Aus den Händen des Justizministers Georg Eisenreich (CSU) und des IHK-Hauptgeschäftsführers Manfred Gößl nahmen auch Julia Becker (geprüfte Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen), Florian Alois Gramling (geprüfter Meister für Veranstaltungstechnik – Bachelor Professional für Veranstaltungstechnik) sowie Chiara Celine Lüders (geprüfte Fachwirtin für Marketing – Bachelor Professional in Marketing) ihre Urkunden entgegen.
Die berufliche Bildung sei in Zeiten des zunehmenden Fachkräftemangels ein zentraler Pfeiler des Wohlstands, sagte Eisenreich. Laut IHK-Arbeitsmarktradar Bayern können derzeit 140 000 offene Stellen im Freistaat nicht mit passend qualifizierten Arbeitssuchenden besetzt werden. Etwa 70 Prozent dieser Arbeitskräftelücke bestehe im Bereich der beruflichen Qualifikation.
Von der Bayerischen Staatsregierung wird die Aufstiegsqualifizierung mit dem Meisterbonus in Höhe von 3000 Euro gefördert.

