Die Genossenschaft für selbstbestimmtes und nachbarschaftliches Wohnen (Maro) mit Sitz in Ohlstadt ist endgültig gerettet. Das teilt der Landtagsabgeordnete Alex Dorow (CSU) mit. Nach Monaten des Bangens und intensiver Arbeit seien die erforderlichen vier Millionen zusammengekommen, woraufhin der Insolvenzverwalter das Verfahren erfolgreich abgeschlossen habe.
Maro plante auf einem unbebauten Gemeindegrundstück der Gemeinde Moorenweis eine Tagespflegeeinrichtung für Senioren, eine Demenz-Wohngemeinschaft sowie 14 Mehrgenerationen-Wohnungen. Außerdem war das Unternehmen mit der evangelischen Kirche im Gespräch, die das Freizeitgelände an der Villenstraße Nord in Grafrath bebauen will. Nach dem Bekanntwerden der Insolvenzgefahr waren die Verhandlungen jedoch abgebrochen worden. Die Gemeinde Moorenweis löste alle bereits geschlossenen Verträge wieder auf, um einen neuen Investor suchen zu können.
Dorow will den Weg weiter begleiten
Alex Dorow und weitere CSU-Politiker, die als Förderer der Genossenschaft selbst Anteile erworben hatten, sind dennoch froh, dass die Insolvenz abgewendet werden konnte. Der Landtagsabgeordnete des Stimmkreises Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck-West kündigte an, den weiteren Weg der Genossenschaft konstruktiv begleiten zu wollen. „Mit dem gerichtlichen Beschluss ist die Insolvenz nun offiziell beendet. Gleichzeitig beginnt für Maro ein neuer Abschnitt. Jetzt heißt es: Ärmel hochkrempeln, aufräumen und Schritt für Schritt neu durchstarten. Ich bin zuversichtlich, dass das Unternehmen mit dieser neuen Grundlage eine stabile und zukunftsfähige Perspektive vor sich hat“, erklärt der Landespolitiker.

