Mammendorf:Mammendorf plant Mietwohnungen

Die Gemeinde Mammendorf lässt auf dem schmalen Grundstück an der B 2 zwischen dem Ronberger Weg und der Kreuzstraße einen Gebäudekomplex mit mehreren bezahlbaren Mietwohnungen auf drei Ebenen und mit Unterkellerung errichten. Ursprünglich sollte das Bauvorhaben von der neuen Wohnungsbaugenossenschaft (WBG) im Landkreis realisiert werden. Wie Bürgermeister Josef Heckl (BGM) nun im Gemeinderat erläuterte, hat die Gemeindeverwaltung davon Abstand genommen, weil es bei eigener Durchführung höhere Zuschüsse gibt. Ob nach dem Bau die Wohnungen zur Verwaltung an die WBG übergeben werden, ist laut Heckl "noch nicht geklärt". "Die WBG steckt noch in den Kinderschuhen, während wir bereits über eine Genehmigungsplanung verfügen", sagte Heckl, eine Verzögerung käme nicht gelegen. Daher sei mit dem Geschäftsführer der WBG vereinbart worden, dass Mammendorf den Bau selbst organisiert. Die Kosten für den sozialen Wohnungsbau an der Augsburger Straße werden mit etwas mehr als 3,77 Millionen Euro angeben. Die Gemeindeverwaltung wurde in der jüngsten Ratssitzung einstimmig damit beauftragt, einen Zuschuss aus dem Kommunalen Wohnraum-Förderungsprogramm zu beantragen. "Die Förderung gliedert sich in zwei Teile", erklärte der Gemeindechef. 30 Prozent der Kosten werden als Zuschuss ausbezahlt und für 60 Prozent bietet die KfW- Bank einen zinslosen Kredit mit einer Laufzeit von 20 Jahren. Diskutiert wurde auch über die Möglichkeiten einer Kostensteigerung wegen des aktuellen Mangels an Baumaterial, vor allem bei Holz. Die Ausschreibung soll dennoch noch in diesem Jahr erfolgen, so dass im Frühjahr mit dem Bau begonnen werden kann.

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