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Mammendorf/Althegnenberg:Ortsgruppe in Planung

Grüne wollen bei Kommunalwahl auch in Mammendorf antreten

Von Manfred Amann, Mammendorf/Althegnenberg

Grüne Politik soll möglichst in allen Kommunalparlamenten im Landkreis Einzug halten. Absicht der Kreisgruppe von Bündnis 90/Die Grünen ist es, bei den Kommunalwahlen im März 2020 in möglichst vielen Gemeinden mit einer eigenen Kandidatenliste anzutreten. Noch erfolgreichen Gesprächen in Emmering, Türkenfeld und Althegnenberg haben nun auch in Mammendorf Sondierungsgespräche stattgefunden. Zu Gast war der erfahrene Kommunal- und Landespolitiker, Gröbenzells Vizebürgermeister Martin Runge, der über die Möglichkeiten und Chancen für grüne Themen in den Gemeindeparlamenten und die Wichtigkeit des Einsatzes von Menschen für Umwelt und Natur informierte.

"Wir gehen davon aus, dass wir - wie in vielen anderen Kommunen auch - erfolgreich sein werden und genügend Bewerber um ein Gemeinderatsmandat in den einzelnen Orten zusammenbekommen, so Bezirksrätin Gina Merkl voller Zuversicht. Als Ansprechpartner und Organisator fungiert in Mammendorf Max Altmann. Der 35 Jahre alte Pastoralreferent in Esting/Olching ist Beisitzer im Vorstand der Ortsgruppe Nord-Westen FFB und weiß dabei schon Sonja Hertle und Lena Satzger auf seiner Seite. Etwa 15 Interessierte waren ins "Gasthaus zur Sonne" gekommen. "Es ist aber noch viel Luft nach oben", so Altmann. Auch ein Bio-Landwirt habe sich eingebracht und stehe eventuell zur Verfügung. Wichtig sei den Besuchern gewesen, vor Ort Maßnahmen gegen den Klimawandel ergreifen oder intensivieren zu können. Andreas Birzele, neben Merkl weiterer Sprecher der Ortsgruppe Nord-Westen FFB, kümmert sich mit Schwerpunkt um die Listenaufstellung in Althegnenberg. Nach einem ersten Treffen im Parkettstadel mit Martin Runge ist sich der 41-jährige Schreinermeister aus Hörbach ebenfalls sicher, genügend Kandidaten zu finden. "Zum Gespräch waren elf Interessierte gekommen", verriet Birzele, und dass sich mittlerweile drei weitere bei ihm gemeldet hätten. "Wir sind ja noch am Anfang und werden alles tun, um uns in vielen Orten gut aufzustellen", sagte Merkl. Es seien auch noch Gespräche in anderen Orten geplant, dafür müssten aber erst noch Vorbereitungen getroffen werden. Ob letztlich in allen Kommunen eine Ortsgruppe installiert werden könne, sei noch nicht abzuschätzen.

© SZ vom 07.08.2019
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