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Maisach:Ergebnislose Bombensuche

Kampfmittelbeseitigung auf dem früheren Flugplatz Fürstenfeldbruck, 2018

Das Team der Kampfmittelbeseitigung hat bisher nur Metallsplitter und Rohre auf dem früheren Flugplatz Fürstenfeldbruck gefunden.

(Foto: Johannes Simon)

Spezialfirma findet auf dem Fliegerhorst keine Kampfmittel.

Von Ariane Lindenbach, Maisach

Inzwischen ist der Bau der Umgehungsstraße von Maisach nicht mehr zu übersehen: Wer die Staatsstraßen 2345 oder 2054 von Olching in Richtung Maisach oder von dort aus weiter nach Fürstenfeldbruck befährt, muss zwei Baustellen passieren und sieht beeindruckende Schuttberge sowie Unmengen von Baufahrzeugen. Während also der Bau dieser Umfahrung, der größtenteils auf dem ehemaligen Taxiway des einstigen Militärflughafens immer mehr in Fahrt kommt, nähert sich die Suche nach Kampfmitteln auf dem Areal ihrem Ende. Und zwar mit einem erfreulichen Ergebnis, wie Marcus Greulich aus dem Rathaus in Maisach mitteilt. "Wir haben auf jeden Fall keine Funde von Sprengstoffen oder Kampfmitteln gemacht", bislang hätten die Mitarbeiter der mit den Arbeiten beauftragten Firma EMC Kampfmittelbeseitigungs GmbH "nur Metallsplitter und Rohre" gefunden.

Die Firma aus Langenpreising im Landkreis Erding war auf dem Areal bereits für den Grundeigentümer, die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben Bima sowie für BMW tätig. Bereits seit Anfang des Jahres haben die speziell geschulten Mitarbeiter von EMC mittels Sondenuntersuchungen den gesamten Trassenverlauf der geplanten Umgehung nach möglichen liegen gebliebenen, und in de Erde verborgenen Kampfmitteln abgesucht. Ende Januar stand das Ergebnis dann fest: "Es gibt sehr viele große Funde", teilte Bauamtsleiterin Michaela Meinhold dem Gemeinderat mit. Sie betonte aber schon damals, dass das nicht zwangsläufig auf einen Bombenfund hindeuten muss. Seit Anfang Februar sind die EMC-Mitarbeiter nun auf dem "Fursty"-Gelände beschäftigt. Wie Marcus Greulich erläuterte, "ist der allergrößte Teil jetzt abgeschlossen". Das sei zwar "nichts Spannendes, aber das ist auch das Erfreuliche".

© SZ vom 11.04.2018 / alin/kel

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