Grünstreifen Weg mit den Mährobotern!

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Mähroboter fügen Igeln schwerste Verletzungen zu, vor allem den Jungen.
Mähroboter fügen Igeln schwerste Verletzungen zu, vor allem den Jungen. Armin Weigel/dpa

Igel leiden massiv unter den Geräten. Naturschützer hätten die automatischen Rasenmäher am liebsten ganz weg. Mindestens im Urlaub und nachts sollten sie aber eingesperrt werden.

Kolumne von Ingrid Hügenell

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Wenige Wildtiere sind so sichtbar wie Igel, Eichhörnchen einmal ausgenommen. Im Frühsommer machen die Stacheltiere sich oft lautstark bemerkbar, denn das Werben der Männchen beansprucht einige Zeit und geht mit lautem Schnauben und Grunzen einher. Deshalb heißt der Igel im Englischen hedgehog – Heckenschwein. In der Paarungszeit sind die Männchen auf der Suche nach einer Partnerin viel unterwegs und häufig unvorsichtig, dann sind die Chancen gut, einen der putzigen Gesellen zu treffen. 35 Tage nach der Paarung kommen die Igelbabys zur Welt – die meisten von ihnen im August. Nach drei Wochen dürfen sie das erste Mal mit ihrer Mutter spazieren gehen, und das tun sie überwiegend in der Dämmerung oder nachts.

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