Landwirtschaft Fachbegriffe

Abziehen: den Boden mit der Egge bearbeiten. Dabei werden größere Erdbrocken zerkleinert, die obere Bodenschicht wird gelockert. Der Boden wird dadurch feinkrümelig, das Saatgut kann gut eingebracht werden.

Anmooriger Boden: ein nährstoffreicher Boden mit relativ viel organischer Substanz (im Gegensatz zum Lehm-oder Sandboden), der sich oft gut als Ackerboden eignet.

Frostgare: größere Erdklumpen zerfallen, wenn das in ihnen enthaltene Wasser im Winter mehrfach gefriert und sich dadurch ausdehnt. Der Boden wird gelockert und seine Wasserleitfähigkeit nimmt zu.

Triticale: eine Kreuzung aus Weizen und Roggen. Das Getreide ist anspruchslos wie Roggen, liefert aber höhere Erträge und hat einen besseren Geschmack, ähnlich wie Weizen. Es wird bisher überwiegend als Viehfutter angebaut.

Mangan und Schwefel: chemische Elemente, die alle Pflanzen als Spurenelemente benötigen. Mangan ist wichtig für das Blattwachstum, Schwefel ist in Enzymen und Eiweißen enthalten und wichtig für die Geschmacksbildung. Saure Böden enthalten häufig zu wenig Mangan. Andere wichtige Spurenelemente für Pflanzen sind Bor, Eisen und Kupfer. Letzteres ist ein Hauptbestandteil des grünen Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll.