Im Landkreis Fürstenfeldbruck sind aktuell etwa 2244 Geflüchtete in landkreiseigenen Unterkünften untergebracht (ohne „Ankerzentrum“ am Fliegerhorst) und damit etwa zehn weniger als zum Zeitpunkt der ersten Erhebung im neuen Jahr, vor zwei Wochen (Vergleichswert jeweils in Klammern).
Davon kommen 1202 (1205) Menschen aus der Ukraine und 1042 (1048) sind Asylbewerber. Das geht aus einer Aufstellung der Behörde zum Stichtag 22. Januar hervor. Insgesamt 3368 (3352) Geflüchtete aus der Ukraine sind beim Landratsamt registriert, halten sich aktuell also im Landkreis Fürstenfeldbruck auf. Davon sind 2166 (2147) Personen und somit etwa zwei Drittel entweder privat untergebracht oder leben in eigenen Wohnungen.

Im „Ankerzentrum“ am Fliegerhorst sind aktuell etwa 819 (799) Menschen untergebracht, darunter sind keine Geflüchteten aus der Ukraine. Die Gemeinschaftsunterkunft der Regierung von Oberbayern am Starnberger Weg in Germering ist unverändert mit 80 bis 90 Personen belegt.
Im Vergleich zu den Vorjahreswerten fällt auf, dass die Zahl der in landkreiseigenen Unterkünften untergebrachten Geflüchteten (ohne Ankerzentrum) um gut 200 Personen gestiegen ist. Die Zahl der im Landkreis lebenden Geflüchteten aus der Ukraine ist um etwa 1500 gestiegen. Im „Ankerzentrum“ leben ungefähr 250 Personen mehr als vor etwa einem Jahr.

