MeinungAusbau der S4 nach FürstenfeldbruckGebrochene Versprechen

Kommentar von Peter Bierl

Lesezeit: 2 Min.

Leidtragende des verzögerten Ausbaus der S4 bis Fürstenfeldbruck sind die Pendler aus dem Landkreis. Das Bild zeigt den Bahnhofszugang in Esting.
Leidtragende des verzögerten Ausbaus der S4 bis Fürstenfeldbruck sind die Pendler aus dem Landkreis. Das Bild zeigt den Bahnhofszugang in Esting.
Johannes Simon

Beim Ausbau der S4 zeigt sich einmal mehr, wie groß der Abstand zwischen politischen Ankündigungen und tatsächlicher Umsetzung sein kann.

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Anno 2004 versprach der damalige bayerische Wirtschafts- und Verkehrsminister Otto Wiesheu (CSU) einen Zehn-Minuten-Takt auf der S4 mit viergleisigem Ausbau bis Buchenau mindestens zeitgleich zur Fertigstellung der zweiten Stammstrecke 2010. Der Freistaat werde die Projekte vorfinanzieren. Wer sich ernsthaft mit dem Projekt beschäftigte, wusste schon damals, dass das unrealistisch war. Aber politisch vollmundige Versprechen sind kein Privileg der extremen Rechten.

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:Neuer Ärger um den Ausbau der S 4

Die viergleisige Erweiterung der S 4 bis Fürstenfeldbruck ist laut einem neuen MVV‑Positionspapier, an dem Landrat Thomas Karmasin (CSU) mitgearbeitet hat, erst bis 2040 vorgesehen.

Von Peter Bierl

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