Bürgermeisterwahl in OlchingKarten werden neu gemischt

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Wird das Bürgermeisteramt in Olching in Händen der SPD bleiben?
Wird das Bürgermeisteramt in Olching in Händen der SPD bleiben? Günther Reger

Die Überraschungskandidatin der SPD erschwert die gängigen Prognosen im Vorfeld.

Kommentar von Karl-Wilhelm Götte

Die Olchinger CSU hatte den Erfolg ihres voraussichtlichen Bürgermeisterkandidaten Maximilian Gigl bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr sicherlich bereits fest einkalkuliert. War doch Gigl in der Stichwahl 2020 dem amtierenden Bürgermeister Andreas Magg mit knapp 43 Prozent schon ziemlich nahegekommen. Einem Gegenkandidaten oder einer Gegenkandidatin aus der Stadtratsriege der SPD sah man bei der CSU gelassen entgegen, konnte sich doch aus diesem Kreis niemand wirklich profilieren. Mit Julia Worch scheinen die Karten im nächsten Jahr neu gemischt zu sein. Die eloquente Juristin ist zwar vor fünf Jahren auch beruflich bedingt nach München in der Maxvorstadt gezogen, ist jedoch familiär in Olching fest verankert geblieben. Sie ist auf der Suche nach einer Wohnung in der Amperstadt und wird nach eigener Aussage noch vor der Wahl wieder in Olching wohnen. Alles andere wäre erfahrungsgemäß auch ein Makel für die Bürgermeisterwahl.

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