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Klimaschutz:Kritik an Umweltbeirat

Stadtwerke Fürstenfeldbruck - Tag der Offenen Türe

Strom vom Dach für den Eigenverbrauch gibt es in der neuen Zentrale der Stadtwerke

(Foto: Matthias F. Döring)

Stadtwerke widersprechen Aussage über fehlende Solaranlage

An der Seriosität des Umweltbeirates Fürstenfeldbruck hat der Chef der Stadtwerke, Bernd Romeike, seine Zweifel. Anlass ist ein Bericht in der Fürstenfeldbrucker SZ über die erste gemeinsame Sitzung des Umweltbeirates mit dem Stadtjugendrat. In der Diskussion über den Einsatz erneuerbarer Energien hatte der Vorsitzende Georg Tscharke den Neubau der Stadtwerke-Zentrale im Brucker Westen als Negativbeispiel bezeichnet. Auf dem großen Flachdach sei keine Solaranlage installiert, das könne er nicht verstehen. Der Geschäftsführer der Stadtwerke wies diese Kritik nun zurück. Die Stadtwerke hätten sehr wohl auf dem Dach des Hauptgebäudes eine Fotovoltaikanlage. Deren Leistung sei für den Eigenverbrauch der Stadtwerke optimiert, schreibt Romeike in einer Stellungnahme. Die übrigen Dachflächen seien begrünt worden und entsprächen damit den Auflagen. Nach diesen "Falschaussagen" des Beiratsvorsitzenden stellt Romeike die ursprüngliche Absicht der Stadtwerke, den erst im vergangenen Jahr gegründeten Umweltbeirat zu unterstützen, in Frage.

In der Sitzung wurde überdies als Ziel gefordert, möglichst auf alle Dächer, egal ob im städtischen oder im privaten Besitz, Fotovoltaikanlagen zu installieren. Dazu schreibt Geschäftsführer Romeike: "Die Stadtwerke investieren derzeit intensiv in PV-Anlagen." Als Beispiele nennt Romeike die Stromdachinitiative für Privathäuser und Gewerbebetriebe sowie die Nachrüstung öffentlicher Gebäude mit Fotovoltaikanlagen.