KulturgeschichteKapelle Roggenstein wieder geöffnet
Kleines Juwel aus dem 15. Jahrhundert mit wunderschönen Wandmalereien: Die Kapelle St. Georg in Roggenstein. Das Bild zeigt die Passion Christi, Kreuztragung und Kreuzigung. (Foto: Johannes Simon)
Das gotische Kleinod in Eichenau kann jeden ersten Sonntag im Monat besichtigt werden.
Im Winter ist sie stets geschlossen, aber am Sonntag, 4. Mai, wird die Kapelle Sankt Georg Roggenstein der Bevölkerung wieder zugänglich gemacht. Der Verein zur Erhaltung der Kapelle teilt darüber hinaus mit, dass die mittelalterliche Kapelle in den Sommermonaten jeweils am ersten Sonntag im Monat von 15 bis 17 Uhr offen steht. Die gotischen Wandmalereien stellen einen in Oberbayern einzigartigen Zyklus dar. Die Holzdecke ist mehr als 600 Jahre alt, der Steinboden noch älter. Zu erreichen ist die Kapelle von Emmering und Eichenau aus über den Gutshof Oberroggenstein. Von dort führt ein kurzer, allerdings nicht behindertengerechter, Anstieg zu der Kapelle.
Der Handballtrainer Martin Wild hört nach 15 Jahren auf. Der TuS Fürstenfeldbruck und eine ganze Halle voller Fans huldigen ihm - auch ein ehemaliger Weltmeister.