Jesenwang:Willibaldritt abgesagt

Wegen der durch die Pandemie bedingten Auflagen kann der für den Sonntag, 4. Juli, in Jesenwang geplante Willibaldritt nicht stattfinden. "Da die Brauchtumsveranstaltung normalerweise nicht nur Hunderte von Reitern, sondern auch Tausende Zuschauer anzieht, müssen wir leider auch heuer absagen und hoffen, dass 2022 das Willibaldfest wieder möglich ist", bedauert der Vorsitzende des Freundeskreises Sankt Willibald, Martin Schmid. Um Wallfahrern zum Willibald-Kirchlein dennoch Gelegenheit zu geben, zum Viehheiligen zu beten, werden am 4. Juli von 14 bis 18 Uhr die beiden Kirchen-Tore geöffnet. Um 15 Uhr findet zudem eine Kirchenführung statt, zu der man sich per E-Mail an info@willibaldritt-jesenwang.de anmelden kann. Wie Schmid informiert, wurden bei den Recherchen zum Gotteshaus in Bergkirchen die alten "Verlöbnisbücher" von Sankt Willibald mit vielen Einträgen in der vor 300 Jahren gebräuchlichen Schrift gefunden, die nun übersetzt werden sollen. "Wir suchen dafür jemanden, der nicht nur übersetzt, sondern aus den Mirakelbüchern eine fachmännische Dokumentation macht", so der Vorsitzende. Außerdem hofft er, dass ein Film über den Willibaldritt wieder gefunden wird, den der damalige Pfarrer im Jahre 1951 hat drehen lassen.

© SZ vom 30.06.2021 / mann
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