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Jesenwang:Ausbau abgeschlossen

Bürgermeister Erwin Fraunhofer (zweiter von rechts) und Sylvia Pfister (links daneben) vom Freisinger Bauamt eröffnen die sanierte Staatsstraße in Jesenwang.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Jesenwanger Ortsdurchfahrt wieder freigegeben

Von Manfred Amann, Jesenwang

Nach sieben Monaten Bauzeit mit langen Umfahrungen ist von diesem Samstag an die Ortsdurchfahrt der Staatsstraße 2054 in Jesenwang wieder befahrbar. Zum Ende der Bauarbeiten haben Bürgermeister Erwin Fraunhofer und Sylvia Pfister vom Bauamt Freising nun die Straße wieder für den Verkehr frei gegeben.

Seit März ist der Straßenabschnitt zwischen der Einmündung der Grafrather Straße und dem östlichen Ortseingang auf einer Länge von etwa 220 Metern mit einem neuen Deckenaufbau voll ausgebaut worden. Zusätzlich entstand auf beiden Seiten entlang der Straße ein 1,80 Meter breiter, gepflasterter Gehweg. Auch die Bushaltestelle vor dem Seniorenheim an der Fürstenfeldbrucker Straße wurde gänzlich neu gestaltet und ermöglicht nun ein barrierefreies Einsteigen. Die Straße selbst erhielt laut Straßenbauamt einen stärkeren Aufbau, so dass sie nun auch höheren Verkehrsbelastungen gewachsen ist.

Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurden auch die Wasserleitungen erneuert. Die Gemeinde hatte die Straßenbauarbeiten auch zum Anlass genommen, kleinere Sanierungsarbeiten an den Einmündungen angrenzender Gemeindestraßen vorzunehmen. Von den Kosten in Höhe von etwa 900 000 Euro übernimmt das Straßenbauamt knapp die Hälfte, den Rest muss die Gemeinde finanzieren. "Wir freuen uns, dass alles reibungslos geklappt hat, es keine Probleme und keinen Unfall gab. Wir verfügen nun über eine für Jahrzehnte haltende Ortsdurchfahrt, die mit den Fußgängerwegen auch hinsichtlich des Ortsbildes eine Aufwertung bedeutet", freut sich Bürgermeister Fraunhofer. Bedauerlich sei, dass man die Eröffnung wegen der Corona-bedingten Einschränkungen nicht gebührend feiern könne.

Mit dem Abschluss der Sanierung wurde der zweite Bauabschnitt fertiggestellt. Im Jahr 2019 war in einem ersten Bauabschnitt die Staatsstraße vom Einmündungsbereich der Mammendorfer Straße in westlicher Richtung auf einer Länge von 160 Metern saniert worden. Auch in diesem Bereich wurden die Staatsstraße voll ausgebaut, die Bushaltestellen neu angelegt und auf beiden Seiten der Straße Gehwege mit einer Breite von 1,80 Metern gebaut. Gleichzeitig mit den Arbeiten in der Ortsdurchfahrt erneuerte das Bauamt die Fahrbahn ab dem Sportheim in Richtung Moorenweis bis zur Einmündung der Kreisstraße FFB 6 auf einer Länge von etwa 2,5 Kilometern.

© SZ vom 07.11.2020
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