Fürstenfeldbruck:Flüchtlingshelfer vermissen Unterstützung

Fürstenfeldbruck: So fing es 2015 an: Der Vorsitzende von Refugees Online, Volker Werbus (hinten), leitet in der damaligen Asyl-Erstaufnahmestelle am Fliegerhorst einen Computerkurs.

So fing es 2015 an: Der Vorsitzende von Refugees Online, Volker Werbus (hinten), leitet in der damaligen Asyl-Erstaufnahmestelle am Fliegerhorst einen Computerkurs.

(Foto: Günther Reger)

Der Verein Refugees Online schließt Unterkünfte ans Internet an. Zunehmend fühlt er sich von Landkreisen, Bezirksregierung und nun sogar Asylhelferkreisen ausgebootet.

Von Stefan Salger, Fürstenfeldbruck

Unterstützen Landkreis und Bezirksregierung ehrenamtliche Helfer im Bereich der Flüchtlingshilfe oder machen sie bestenfalls "Dienst nach Vorschrift"? Den Eindruck, dass man eher Knüppel zwischen die Beine geworfen bekommt, hat der in Gilching ansässige Verein Refugees Online und dessen Vorsitzender Volker Werbus. Seit neun Jahren engagieren sich die Mitglieder, mit Hilfe einiger Teilzeitkräfte - in zurzeit etwa 200 bayerischen Asyl-Gemeinschaftsunterkünften, so auch im Landkreis Fürstenfeldbruck. Der Verein verhilft landesweit aktuell etwa 4000 bis 5000 Bewohnern zu einem schnellen Internetanschluss. Finanziert wird das Angebot durch Gebühren und Spenden. Dafür aber vermisst er den Rückhalt bei staatlichen Stellen. Landratsamt und Regierung von Oberbayern weisen die Vorwürfe zurück.

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