Fürstenfeldbruck:Jan Halbauer wird Kreis-Chef der Grünen

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Fürstenfeldbruck: Neuer Sprecher der Kreis-Grünen: Jan Halbauer

Neuer Sprecher der Kreis-Grünen: Jan Halbauer

(Foto: Grünen-Kreisverband Fürstenfeldbruck/oh)

Der Stadt-, Kreis- und Bezirksrat übernimmt die Aufgabe schon zum zweiten Mal. Ihm zur Seite steht Lisa Stockmann.

Jan Halbauer hat wieder das Sagen bei den Grünen im Landkreis Fürstenfeldbruck. Nach den Jahren 2011 bis 2015, in denen er bereits deren Sprecher war, wurde er nun erneut zum Vorsitzenden des Kreisverbands gewählt. Ihm zu Seite steht gleichberechtigt die Kommunikations- und PR-Beraterin Lisa Stockmann aus Eichenau, die in ihrem Heimatort Vorsitzende des Ortsverbands ist.

Fürstenfeldbruck: Neue Sprecherin der Kreis-Grünen: Lisa Stockmann

Neue Sprecherin der Kreis-Grünen: Lisa Stockmann

(Foto: Grünen-Kreisverband Fürstenfeldbruck/oh)

Zum neuen Team der Grünen gehören zudem Andreas Hillebrand aus Olching als Kassier sowie die Beisitzer Anna Geldhäuser (Maisach), Wolfgang Klarmann (Alling), Heide Kuckelkorn (Olching), Lysander Loosen (Bruck) und Maria Schwarz (Puchheim). Viel Zeit, sich einzuarbeiten, wird der neue Kreisvorstand nicht haben, denn es stehen Landtags- und Bezirkstagswahlen an. Jan Halbauer, Fürstenfeldbrucker Stadt-, Kreis- und Bezirksrat, der beruflich für das Büro des Gröbenzeller Landtagsabgeordneten Martin Runge arbeitet, fasst die Ziele aus Sicht der Grünen schon einmal zusammen: die Energiewende beschleunigen und den Ausbau von Photovoltaik und Windkraft forcieren. Zudem macht er auf den "derzeit größten Artenschwund seit dem Aussterben der Dinosaurier" aufmerksam und listet auf: Beinahe die Hälfte der Libellen- und Heuschreckenarten gelten als gefährdet, 100 von 165 Tagfalterarten in Bayern seien offiziell bestandsgefährdet, und darüber hinaus stünden in Bayern 42 Prozent der 79 heimischen wild lebenden Säugetierarten auf der Roten Liste. "Und immer noch werden täglich 11,6 Hektar Fläche durch Siedlungs- und Verkehrsgebiete versiegelt - so viel wie 16 Fußballfelder", ergänzt Lisa Stockmann. Die beiden fordern deshalb mehr Biotop- und Artenschutz.

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