GröbenzellUnterschriften für Wiedereröffnung von Supermarkt

Der Rewe in der Kirchenstraße in Gröbenzell ist seit dem Sommer 2024 geschlossen.
Der Rewe in der Kirchenstraße in Gröbenzell ist seit dem Sommer 2024 geschlossen. Niels P. Jørgensen
  • Der Rewe-Markt in der Kirchenstraße in Gröbenzell ist seit Sommer 2024 wegen eines Hochwasserschadens geschlossen.
  • Die Gröbenzeller Grünen fordern mit 750 Unterschriften die Wiedereröffnung des Supermarkts im Ortszentrum.
  • Rewe arbeitet an einer Lösung, kann aber nicht allein entscheiden, sondern nur zusammen mit dem Vermieter.
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Die Gröbenzeller Grünen drängen auf eine „wohnortnahe Einkaufsmöglichkeit“. Seit Sommer 2024 ist der Rewe-Markt in der Kirchenstraße  bekanntlich geschlossen.

Von Gerhard Eisenkolb

Seit Sommer 2024 ist der Rewe-Markt in der Kirchenstraße in Gröbenzell infolge eines Hochwasserschadens geschlossen. Seither gibt es im Ortszentrum keinen Lebensmittelladen mehr. Diesen Zustand wollen die Gröbenzeller Grünen nicht länger hinnehmen. Deshalb haben sie kürzlich die Rewe Group Deutschland aufgefordert, den Supermarkt wieder zu eröffnen. Der Wunsch nach einer wohnortnahen Einkaufsmöglichkeit wird mit den der Aufforderung beigelegten Unterschriften von 750 Gröbenzellerinnen und Gröbenzellern untermauert.

Die Grünen weisen darauf hin, wie wichtig ein solcher in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof, dem Rathaus, den Kirchen und dem Bürgerzentrum gelegener Supermarkt für die Grundversorgung mit kurzen Wegen zu Fuß oder mit dem Fahrrad sowie als Treffpunkt für die Kommune mit 20 000 Einwohnern sei. Befürchtet wird ein Veröden der Ortsmitte.

Auf SZ-Anfrage weist eine Rewe-Sprecherin zwar darauf hin, „dass wir auf Hochtouren an einer guten Lösung für Gröbenzell arbeiten“. Aber wie es weiter heißt, könne dies der Betreiber nicht allein entscheiden, sondern nur zusammen mit dem Vermieter der Ladenflächen. Diese Situation gilt als unbefriedigend, auch für Rewe. Die Sprecherin bittet um Verständnis, sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht ausführlicher äußern zu können. Auch vom Vermieter war zum Stand der Verhandlungen keine Stellungnahme zu bekommen. Vor längerer Zeit gab es einen Vorstoß zur Erweiterung des geschlossenen Supermarktes. Dieser scheiterte, weil die hierfür erforderlichen Flächen fehlten, so Zweiter Bürgermeister Martin Runge (Grüne).

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