Die Debatte über Wohncontainer für 44 Geflüchtete in Gröbenzell bestätigt eines: Obwohl die Anzahl der Asylsuchenden sinkt, bleibt die Bereitstellung von Unterkünften für die Vermieter eine Goldgrube. In diesem speziellen Marktfeld sind Mieten zu erzielen, die weit über denen von Luxusimmobilien liegen. Es fragt sich nur, wo die Grenze des Zumutbaren liegt. Sind es 50, 60 oder mehr Euro pro Quadratmeter?
MeinungFlüchtlingsunterkünfteMit Provisorien löst man keine Probleme
Kommentar von Gerhard Eisenkolb, Gröbenzell
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Statt viel Geld für die Miete von Containern auszugeben, sollte der Landkreis Fürstenfeldbruck in feste Gebäude investieren. Die könnten erst für Geflüchtete genutzt werden – und dann die Wohnungsnot lindern.
