Nah- und FernverkehrZehn Tage kein Zugverkehr zwischen Grafrath und Geltendorf

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Zwischen den Bahnhöfen Grafrath (Archivbild)  und Geltendorf verkehren zehn Tage lang keine S-Bahnen und Züge.
Zwischen den Bahnhöfen Grafrath (Archivbild)  und Geltendorf verkehren zehn Tage lang keine S-Bahnen und Züge. Carmen Voxbrunner

Weil die Bahn Weichen austauscht, müssen die Fahrgäste von 23. Februar bis 4. März in Ersatzbusse umsteigen. Betroffen sind nicht nur S-Bahnen, sondern auch Regional- und Fernzüge.

Von Peter Bierl, Geltendorf

Zwischen Geltendorf und Grafrath fährt zwischen Montag, 23. Februar, und Mittwoch, 4. März, kein Zug – weder S-Bahnen noch Regionalzüge oder Fernverkehr. Auch die Ammerseebahn nach Schondorf fällt in dieser Zeit aus. Grund dafür ist, dass die Bahn AG vier Weichen im Bahnhof Geltendorf erneuern lässt. Deswegen stehen dort in dieser Zeit nur zwei Bahnsteiggleise zur Verfügung und zwischen Geltendorf und Kaufering können nur dieselbetriebene Züge verkehren, weil die Oberleitung abgeschaltet wird.

Die S-Bahn wendet in dem Zeitraum bereits in Grafrath, dort starten Busse in Richtung Geltendorf. Die Regionalzüge der Linie RB 74 entfallen zwischen München und Geltendorf, die Züge der Linie RE 70 zwischen Fürstenfeldbruck und Geltendorf. Reisende müssen Expressbusse nehmen, die ohne Halt zwischen Geltendorf und Fürstenfeldbruck pendeln.

Auch Züge der Linien RE 72 und RE 96 von Arverio können zwischen Buchloe und München nicht fahren. Das Unternehmen plant nach Angaben eines Sprechers der Bahn AG, Expressbusse als Ersatz anzubieten, die ohne Halt zwischen dem Münchner Hauptbahnhof und Buchloe verkehren. Weitere Busse sollen zwischen München-Pasing und Geltendorf fahren.

Die Züge der Bayerischen Regiobahn (BRB) auf der Linie RB 68 wenden ebenfalls in Geltendorf. Fahrgäste sollen auf den Ersatzverkehr zwischen Geltendorf und Fürstenfeldbruck ausweichen. Zwischen Geltendorf und Buchloe werden die regulären Züge der RB 68 durch zusätzliche Pendelzüge mit Halt in Kaufering ergänzt, um zwischen 5.30 Uhr und 22.30 Uhr einen Stundentakt zu ermöglichen. Zwischen Geltendorf und Schondorf ist auch Ersatzverkehr mit Bussen nötig, am Wochenende 28. Februar/ 1. März auch im Streckenabschnitt Geltendorf-Walleshausen.

Die Bahn AG verspricht, dass die Züge künftig wieder mit normalem Tempo zwischen München und Buchloe fahren können. Seit Anfang Februar behindern mehrere Stellen, auf denen die Züge nur mit 20 Kilometer pro Stunde verkehren dürfen, den Verkehr. Der Austausch der Weichen sei ein erster wichtiger Schritt, um den Betrieb zu stabilisieren, teilte ein Sprecher mit. Die DB InfraGO plane, weitere Langsamfahrstellen auf der Strecke im Laufe des Jahres zu beseitigen.

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