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Grafrath:Einkaufen mit dem Rad

Aktion der Grafrather Klimaaktiv-Gruppe

Gepäckträger statt Kofferraum, Klingel statt Hupe, Umweltschutz statt Luftverschmutzung: Dass es durchaus möglich ist, die alltäglichen Einkäufe mit dem Fahrrad zu erledigen und das Auto stehen zu lassen, darauf will in Grafrath die Aktion "Einkaufen mit dem Rad", initiiert von der Gruppe "Klimaaktiv vor Ort", an diesem Samstag, 11. Juli, aufmerksam machen. "Wir wollen den Menschen zeigen, dass es durchaus möglich ist, mit dem Fahrrad einkaufen zu gehen", sagt die Sprecherin der Gruppe, Heike Schiessel. Zwar hätten bereits viele Menschen das Fahrradfahren für sich entdeckt, aber oftmals werde das Auto dem Zweirad doch noch vorgezogen. "Das ist alles eine Gewohnheitssache", ist sich die Sprecherin sicher: "Ich denke, man muss einfach mal seinen inneren Schweinehund überwinden und mit dem Fahrrad zum Supermarkt fahren." Dennoch bleibt Schiessel realistisch: "Wenn es nicht geht, dann geht es nicht." Jeder Mensch sei in einer anderen Situation. Auch wenn es oft möglich wäre, auf zwei statt auf vier Rädern von A nach B zu gelangen, so passe es manchmal zeitlich einfach nicht, oder die Gesundheit spiele nicht mit.

Die Veranstalter der Aktion selbst treffen sich mit allen Interessierten am Samstag, 11. Juli, um 10.30 Uhr vor dem Supermarkt Feneberg in der Grafrather Hauptstraße. Von dort aus werden gemeinsam drei Geschäfte angefahren, darunter auch der örtliche Biomarkt sowie der Edeka am Bahnhof. "Grundsätzlich können alle kommen", sagt Schiessel noch. "Und wir ermutigen immer Außenstehende, sich eventuell gemeinsam mit der Gruppe aufs Radl zu schwingen."

© SZ vom 11.07.2020 / chst

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