Ansteckende TierseucheGeflügelpest in Germering

Mehrere Gänse sind auf einem Gnadenhof in Germering an der Vogelgrippe gestorben (Symbolfoto).
Mehrere Gänse sind auf einem Gnadenhof in Germering an der Vogelgrippe gestorben (Symbolfoto). (Foto: Boris Roessler/dpa)

Auf einem Gnadenhof wird die Vogelgrippe festgestellt. Zahlreiche Tiere müssen gekeult werden.

Die hochansteckende Vogelgrippe ist auf einem Gnadenhof in Germering ausgebrochen. Dies teilte das Landratsamt Fürstenfeldbruck am späten Montagnachmittag mit. Eine entsprechende Analyse durch das Friedrich-Löffler-Institut habe dies am Montag bestätigt. Zuvor waren vier Gänse und 13 Hühner auf dem Hof verendet.

Weiter heißt es, bei drei Gänsen und fünf Hühnern sei das hochansteckende Influenza-A-Virus festgestellt worden. Daraufhin seien 46 Hühner, 30 Enten, 2 Gänse und zwei Nandus getötet worden, um ein Übergreifen auf weitere Tiere in dem Betrieb zu verhindern. Dies scheint bislang auch zu gelingen. Laut Landratsamt sind Tests auf Vogelgrippe in anderen Bereichen des Hofes negativ ausgefallen. Darum habe die Fürstenfeldbrucker Behörde in enger Abstimmung mit der obersten Tierseuchenbehörde in Bayern nur die Keulung eines Teilbestandes angeordnet. In diesem Fall sei nach aktuellem Stand auch die Einrichtung von Sperrzonen nicht notwendig.

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Von Sabine Wejsada

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