Germering:Stadtarchäologie macht bedeutenden Fund

Germering: Blick durch einen Glaskasten: Hinter den Gewandnadeln sind einige der Besucher der Ausstellungseröffnung zu sehen.

Blick durch einen Glaskasten: Hinter den Gewandnadeln sind einige der Besucher der Ausstellungseröffnung zu sehen.

(Foto: Carmen Voxbrunner)

Bei Grabungen wird ein Opferbrunnen entdeckt. Die in ihm gefundenen Objekte aus der Bronzezeit sind im Museum am Rathaus zu sehen - nächstes Jahr werden sie in Halle/Saale ausgestellt.

Von Andreas Ostermeier, Germering

Vor rund 3500 Jahren sind die Siedler auf Germeringer Flur in Not geraten. Der Grundwasserspiegel sank. Das gefährdete ihre Existenz, ebenso die ihrer Tiere und Pflanzungen. Diese Folgerungen zieht Stadtarchäologe Marcus Guckenbiehl aus einem Fund, den er und Fachteams auf dem Areal des künftigen Briefverteilzentrums im Norden der Stadt Germering gemacht haben. Bei Grabungen fanden sie einen Opferbrunnen aus der mittleren Bronzezeit. In dem Brunnen lagen Keramikscherben und ein noch erhaltenes Gefäß, Gewandnadeln, ein Tierzahn und bearbeitete Bernsteinstücke. Damit ist Guckenbiehl ein bedeutender Fund gelungen, denn Opferbrunnen mit Inhalt werden nur selten entdeckt.

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