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Germering:Neuer Stadtteil, neue Probleme

Freie Wähler wollen wegen Freiham übergreifend zusammenarbeiten

Die Freien Wähler der Landkreisen Starnberg, Fürstenfeldbruck und der Landeshauptstadt München wollen sich gemeinsam den Herausforderungen stellen, die wegen der massiven Bebauung des Münchner Stadtteils Freiham auf die Kommunen zukommen. Wie Klaus Jürgen Pool vom Kreisverband Fürstenfeldbruck mitteilt, haben sich die FW-Landratskandidaten Sandra Meissner (Fürstenfeldbruck), Matthias Vilsmayer (Starnberg) und Oberbürgermeisterkandidat Hans-Peter Mehling darauf verständigt, insbesondere bei der Verbesserung der Infrastruktur zusammenzuarbeiten. Die FW-Ortsvorsitzende von Germering, Maria Hacker-Hausmanns und Gudrun Horn, die in Puchheim Bürgermeisterin werden will, hatten darüber informiert, dass in Freiham einmal 25 000 bis 30 000 Menschen ihr neues Zuhause haben werden und südlich der S 8 über 7500 Arbeitsplätze neu entstehen sollen. Außerdem sei der Schulcampus darauf ausgelegt, täglich etwa 3000 Schüler unterrichten zu können. Ihre Schlussfolgerung: "Die massive Veränderung der Infrastrukturen wird sich in den angrenzenden Gemeinden widerspiegeln".

Im Beisein des FW-Landtagsabgeordnete Hans Friedl wurden laut Pool daraufhin weitere Treffen in den Ortsgruppen abgesprochen, um die Interessen zu bündeln und in die Planung einzubringen. Die Freien Wähler fordern landkreisübergreifend, dass bereits vor dem Zuzug und vor der Aufnahme des Schulbetriebs in Freiham mit den Nachbargemeinden ein Konzept für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) abgestimmt wird. "Die neuen Einwohner von Freiham werden über München hinaus die Naherholungsgebiete, die Einzelhandelsgeschäfte zur Nahversorgung, die kulturellen Einrichtungen und die ärztlichen Niederlassungen der umliegenden Gemeinden nutzen", heißt es in der Presse-Mitteilung. Besonders im Focus lägen Germering und Puchheim. Ebenso beteiligt sei durch die S-Bahnanbindung der Landkreis Starnberg.

© SZ vom 13.03.2020

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