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Germering:Grüne Martina Neubauer will in den Bundestag

Martina Neubauer ist Sozialpädagogin und leitet das Referat für Chancengleichheit und gesellschaftliche Potenziale im Landratsamt München. Mit ihrem Mann lebt sie in Starnberg, ihr gemeinsamer Sohn studiert.

(Foto: Arlet Ulfers)

Die Starnberger Grünen-Politikerin Martina Neubauer bewirbt sich als Bundestagskandidatin ihrer Partei. Die 57-Jährige möchte im Wahlkreis Starnberg-Landsberg am Lech antreten, zu dem auch die Stadt Germering gezählt wird. Das Direktmandat hat derzeit Michael Kießling (CSU) aus dem Kreis Landsberg inne. Nachdem sich noch im alten Jahr die Kreisverbände der Grünen in Landsberg und Starnberg für eine Kandidatur Neubauers ausgesprochen hatten, stimmte nun auch die Mitgliederversammlung der Germeringer Grünen für ihre Bewerbung. Nominiert werden soll Neubauer, die seit 1985 den Grünen angehört und derzeit Kreis- und Bezirksrätin ist, voraussichtlich in einer Versammlung im Februar. Die Voten aus den Versammlungen seien freilich nicht bindend, so die Germeringer Grünen-Sprecher Sophie Schuhmacher und David Kulbe. Die beiden halten aber, wie sie in einer Pressemitteilung deutlich machen, die Aufstellung eines anderen Direktkandidaten für sehr unwahrscheinlich. Vor vier Jahren hatte sich im Wahlkreis 224 für die Grünen Kerstin Täubner-Bennicke beworben und 11,9 Prozent der Stimmen geholt. Sie landete auf Platz drei hinter Christian Winklmeier (SPD) und Kießling, der 42,1 Prozent erhielt.

© SZ vom 19.01.2021 / ecs
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